Daten & Integration

Agentforce-Alternative: Wann eine eigene KI-Plattform passt

Salesforce bündelt seine KI unter Agentforce. Wann die KI im CRM genügt und wann eine unabhängige KI-Plattform mit Salesforce als einer von mehreren Datenquellen die bessere Wahl ist.

Niklas Coors
Niklas Coors Geschäftsführer, Plotdesk
Veröffentlicht
Lesezeit
11 Min.
Agentforce-Alternative: Wann eine eigene KI-Plattform passt

Das Wichtigste in Kürze

  • Einstein Copilot heißt seit Januar 2025 Agentforce. Wer nach Einstein sucht, sucht heute meist nach Agentforce; klassische Einstein-Prognosefunktionen bestehen daneben weiter.
  • Agentforce wird nicht als fester Aufpreis je Nutzer verkauft, sondern über mehrere Modelle: Flex Credits ab 500 US-Dollar je 100.000 Credits, 2 US-Dollar je Konversation, Nutzerlizenz ab 5 US-Dollar, Add-ons ab 125 US-Dollar je Nutzer und Monat (Salesforce, Stand September 2026).
  • Salesforce ist beim Betriebsort belastbarer als oft behauptet: Die Hyperforce EU Operating Zone speichert und verarbeitet Kundendaten in der EU, mit Support durch Personal in der EU.
  • Agentforce greift über Data 360 auch auf externe Data Warehouses zu, ohne sie zu kopieren, unter anderem Snowflake, Databricks, Amazon Redshift und Google BigQuery.
  • Die Entscheidung fällt nicht über Funktionslisten, sondern über sechs Kriterien: Datenumfang, Modellwahl, Betriebsmodell, Governance, Kostenlogik und Umsetzungsaufwand.

Die Frage nach einer Agentforce-Alternative stellt sich fast immer im selben Moment: Auf dem Tisch liegt ein Angebot für KI-Funktionen im CRM, und parallel läuft im Unternehmen bereits eine Diskussion über eine übergreifende KI-Plattform. Zwei Budgets, zwei Zuständigkeiten, ein Thema.

Dieser Beitrag ist eine Entscheidungshilfe, kein Anbieterranking. Er beschreibt, was Salesforce mit Agentforce heute abdeckt, wo eine unabhängige KI-Plattform etwas anderes leistet und in welchen Fällen Agentforce die bessere Wahl ist. Alle Angaben zu Salesforce sind datiert und verlinkt, damit Sie sie selbst nachprüfen können. Preise werden hier bewusst nur für Salesforce genannt, weil sie dort öffentlich als Listenpreise stehen.

Was ist Agentforce, und was wurde aus Einstein?

Agentforce ist die Plattform, mit der Salesforce KI-Agenten baut, ausrollt und betreibt. Salesforce beschreibt sie als Agentenplattform für autonome Unterstützung im Unternehmensmaßstab, etwa in Service, Vertrieb und internen Abläufen (Salesforce, Stand September 2026).

Der Name Einstein ist damit nicht verschwunden, aber neu sortiert. Der frühere Einstein Copilot wurde im Januar 2025 in Agentforce umbenannt (Salesforce Help, Release Notes). Einstein steht weiterhin für die in die Plattform eingebetteten KI- und Prognosefunktionen, auf die Agenten zugreifen. Wer im Netz Vergleiche aus den Jahren 2024 und 2025 liest, sollte deshalb prüfen, welches Produkt dort eigentlich gemeint ist; Produktnamen, Bündelung und Preise haben sich seitdem mehrfach geändert.

Wichtig für die Einordnung: Agenten in Agentforce arbeiten nicht nur auf CRM-Daten. Salesforce bindet über Data 360 auch Daten außerhalb der eigenen Plattform ein. Die gelegentlich zu lesende Behauptung, Salesforce-KI kenne ausschließlich Salesforce-Daten, trifft nicht zu.

Was kostet Agentforce?

Agentforce wird nicht über einen einzelnen Aufpreis je Nutzer verkauft, sondern über eine Mischung aus Verbrauch und Lizenz. Das ist für die Planung der entscheidende Unterschied zu klassischen CRM-Zusatzmodulen.

Agentforce: Listenpreise laut Salesforce (Stand September 2026)

Modell Listenpreis Kurz erklärt
Flex Credits 500 US-Dollar je 100.000 Credits Verbrauchsguthaben; eine Agentenaktion kostet 20 Credits, eine Voice-Aktion 30 Credits
Abrechnung je Konversation 2 US-Dollar je Konversation Alternative Abrechnung für dialogbasierte Einsätze
Agentforce-Nutzerlizenz 5 US-Dollar je Nutzer und Monat Zugang für Beschäftigte, setzt Flex Credits voraus
Add-ons für Sales, Service, Field Service 125 US-Dollar je Nutzer und Monat Nutzung durch Beschäftigte ohne Verbrauchszählung
Branchen-Add-ons 150 US-Dollar je Nutzer und Monat Branchenspezifische Funktionen
Agentforce 1 Editionen ab 550 US-Dollar je Nutzer und Monat Bündel aus Add-on und jährlichem Credit-Kontingent
Salesforce Foundations 0 US-Dollar Einstieg mit Basiswerkzeugen

Die Preise stammen von der Preisseite von Salesforce und gelten zusätzlich zu den vorhandenen Salesforce-Lizenzen. Für europäische Verträge werden sie in Euro ausgewiesen; verbindlich ist immer Ihr Angebot. Wer plant, sollte zwei Größen früh schätzen: die Zahl der Agentenaktionen je Monat und die Zahl der Konversationen. Beide bestimmen bei verbrauchsbasierten Modellen die Rechnung stärker als die Nutzerzahl.

Wie sich solche Verbrauchskosten grundsätzlich steuern lassen, unabhängig vom Anbieter, beschreibt der Beitrag zu FinOps für KI. Die vollständige Kostenaufstellung einer Plattformentscheidung steht in der TCO-Rechnung für KI-Plattformen.

Was Salesforce bei KI selbst abdeckt

Ein fairer Vergleich beginnt mit den Stärken der anderen Seite. Drei Punkte werden in Vergleichstexten regelmäßig falsch dargestellt und sollen deshalb zuerst stehen.

Betriebsort. Mit der Hyperforce EU Operating Zone können Kundinnen und Kunden ihre Daten in der Europäischen Union speichern und verarbeiten lassen, mit technischem Support durch Personal in der EU (Salesforce, 2. März 2023). Die Aussage, Salesforce-Daten lägen trotz EU-Instanz zwangsläufig in den USA, ist damit überholt. Welche Zone für Ihren Vertrag gilt, steht in Ihren Vertragsunterlagen.

Externe Daten. Data 360 bindet externe Data Warehouses ohne Kopie an, darunter Snowflake, Databricks, Amazon Redshift und Google BigQuery; Abfragen laufen per Föderation direkt gegen die Quelle (Salesforce Zero Copy). Für Unternehmen, deren Auswertungsdaten ohnehin in einem Warehouse liegen, ist das ein starker Weg.

Modelle. Salesforce dokumentiert für die generative KI der Plattform mehrere unterstützte Modelle sowie die Möglichkeit, eigene Modelle anzubinden (Salesforce Developer Docs). Die verbreitete Aussage, hier komme genau ein proprietäres Modell ohne Wahlmöglichkeit zum Einsatz, trifft nicht zu.

Dazu kommt der eigentliche Heimvorteil: Agenten stehen direkt im CRM, in dem Vertrieb und Service ohnehin arbeiten, mit den Rechten und Freigabeprozessen dieser Umgebung. Wer seine Abläufe dort hat, bekommt kurze Wege.

Agentforce-Alternative: sechs Kriterien für die Entscheidung

Die Entscheidung zwischen CRM-eigener KI und einer unabhängigen KI-Plattform fällt nicht über Funktionslisten. Sie fällt über sechs Fragen, die sich mit den eigenen Gegebenheiten beantworten lassen.

KI im CRM und unabhängige KI-Plattform im Vergleich

Kriterium KI im CRM (Agentforce) Unabhängige KI-Plattform
Datenumfang CRM-Daten plus extern angebundene Data Warehouses über Data 360 Zusätzlich Systeme ohne modernen Konnektor: ERP, Fileserver, Ticketsystem, ältere Datenbanken
Modellwahl Unterstützte Modelle der Plattform, eigene Modelle anbindbar Mehrere Modellfamilien nebeneinander, je Team und Aufgabe freigebbar
Betriebsmodell Salesforce-Cloud, EU-Betrieb über die Hyperforce EU Operating Zone Dedizierte Instanz in der EU, Private Cloud oder eigener Tenant
Governance Rechte und Freigaben des CRM SSO, Rollen, mehr als 40 Berechtigungen, Audit-Logs, Kostensteuerung je Bereich
Kostenlogik Lizenz plus Verbrauch (Credits, Konversationen) Nutzerzahl, Modellverbrauch, angebundene Systeme, Umsetzungsaufwand
Umsetzungsaufwand Gering im CRM-Umfeld, höher außerhalb davon Anbindung ist Projektarbeit, dafür ein Zugang für alle Fachbereiche

Beide Wege schließen sich nicht aus. In vielen Unternehmen laufen sie parallel, sinnvoll abgegrenzt nach Aufgabe: Agenten im CRM für Vorgänge, die vollständig im CRM stattfinden, und eine Plattform für alles, was quer über Systeme läuft.

Wann Agentforce die bessere Wahl ist

Es gibt klare Fälle, in denen die CRM-eigene KI die kürzere und günstigere Strecke ist. Sie sollten das prüfen, bevor Sie eine zusätzliche Plattform einführen.

  1. Der Anwendungsfall beginnt und endet im CRM: Lead-Qualifizierung, Fallzusammenfassungen im Service, Aktivitätenprotokolle, Angebotsvorbereitung aus vorhandenen Datensätzen.
  2. Die relevanten Daten liegen bereits in Salesforce oder in einem Warehouse, das per Data 360 angebunden ist.
  3. Ihr Team arbeitet fast ausschließlich in Salesforce, und jede zusätzliche Oberfläche wäre ein Bruch im Arbeitsablauf.
  4. Sie haben eine eingespielte Salesforce-Administration, aber keine Kapazität für ein zusätzliches Integrationsprojekt.
  5. Die Automatisierung soll unmittelbar auf CRM-Datensätze schreiben, mit den dortigen Freigaben und Protokollen.

Trifft das zu, ist die passende Frage nicht Agentforce oder Plattform, sondern schlicht: Welches der Abrechnungsmodelle passt zu unserem Volumen. Für Vertriebsagenten im Besonderen lohnt zusätzlich der Blick in den Beitrag zu KI-Vertriebsagenten im Mittelstand, der Agentforce, HubSpot Breeze und die werberechtlichen Grenzen behandelt.

Wann eine unabhängige KI-Plattform passt

Eine unabhängige KI-Plattform lohnt sich, sobald KI nicht mehr nur im CRM wirken soll. Das ist im Mittelstand der Normalfall, weil die wertvollen Daten selten alle im CRM liegen.

Datenumfang über das CRM hinaus. Angebotskalkulation braucht Stücklisten aus dem ERP, Servicefälle brauchen Handbücher vom Fileserver, Reklamationen brauchen Prüfprotokolle aus der Qualitätssicherung. Für solche Quellen gibt es keinen fertigen CRM-Konnektor. Wie sich gewachsene Systeme anbinden lassen, beschreibt der Beitrag zur Integration von Altsystemen.

Modellwahl als Dauerthema. Wer Modelle je Aufgabe und Team wechseln können will, ohne die Anwendung neu zu bauen, braucht eine Ebene, die mehrere Anbieter nebeneinander führt. Warum das die Abhängigkeit von einem Anbieter senkt, steht im Beitrag zur Multi-Modell-Strategie.

Betrieb und Datenhoheit. Wenn der Betrieb in einer Umgebung liegen soll, die Sie selbst bestimmen, bis hin zum eigenen Tenant, ist das eine Anforderung an die Plattform, nicht an ein CRM-Modul.

Steuerung über Bereiche hinweg. Rollen, Berechtigungen, Protokolle und Budgets je Fachbereich sind dort am einfachsten, wo alle Anwendungsfälle zusammenlaufen.

Eigene Anwendungen. Wenn aus dem Anwendungsfall eine Oberfläche für einen Fachprozess werden soll, brauchen Sie mehr als einen Agenten im Datensatz.

Wie sich Salesforce an eine KI-Plattform anbinden lässt

Hier gehört Klartext hin, weil im Netz viel über fertige Salesforce-Konnektoren behauptet wird. Im Plotdesk-App-Katalog gibt es keine Salesforce-App. Die Anbindung ist Projektarbeit, und dafür gibt es vier gangbare Wege.

  1. HTTP-Requests auf die Salesforce-REST-API. Der direkte Weg für klar umrissene Aufgaben: einen Datensatz lesen, ein Feld aktualisieren, eine Aktivität anlegen. Rechte werden über den verwendeten Zugang begrenzt.
  2. MCP-Server. Über das Model Context Protocol lassen sich Werkzeuge standardisiert bereitstellen, sodass die KI definierte Aktionen ausführt statt beliebiger Zugriffe. Grundlagen dazu im Beitrag zum Model Context Protocol.
  3. Individuelles Plugin. Wenn ein Fachprozess eine eigene Oberfläche braucht, etwa eine geführte Angebotsprüfung mit Daten aus CRM und ERP, wird daraus eine eigene Anwendung in der Plattform.
  4. Plotdesk Connect. Für Systeme im eigenen Netz, die von außen nicht erreichbar sind, stellt Connect die Verbindung her. Das betrifft in der Praxis seltener Salesforce selbst als die Systeme daneben, etwa ERP oder Fileserver.

Zwei Punkte sollten Sie dabei früh festlegen. Erstens die Schreibrechte: Ob die KI nur liest oder auch schreibt, ist eine Governance-Entscheidung, keine technische. Zweitens die Zuständigkeit: Änderungen an CRM-Datensätzen brauchen eine nachvollziehbare Spur. Umfang, Rechte und Aufwand klären wir in der KI-Potenzialanalyse, bevor gebaut wird. Wie eine ERP-Anbindung daneben aussieht, zeigt der Beitrag zu ERP-Systemen und KI-Plattformen.

Wie Plotdesk diesen Weg abdeckt

Plotdesk verbindet eine KI-Plattform mit einem Umsetzungsteam für den Mittelstand. Für Salesforce-Kunden ist vor allem der zweite Teil relevant, weil die Anbindung eines CRM selten an der Technik scheitert, sondern an fehlenden Leuten für Auswahl, Bau und Betrieb der Anwendungsfälle.

Technisch heißt das: eine dedizierte Instanz in der EU oder im eigenen Tenant, erreichbar unter Ihrer eigenen Adresse, mit DSGVO-konformem Auftragsverarbeitungsvertrag. Im Model Garden stehen mehr als 100 Modellvarianten aus zehn Provider-Typen bereit, je Team freigebbar und budgetierbar. Governance kommt über SSO, Rollen, mehr als 40 Berechtigungen und Audit-Logs. Für eigene Abläufe gibt es Canvas für Anwendungen auf Ihren Daten, Studio für agentische Workflows und Plugins für ganze Prozessoberflächen.

Der Weg ist immer derselbe: KI-Potenzialanalyse, Proof of Value, produktive Lösung, systematischer Ausbau. Aus 1.200+ Use Cases in 15 Branchen lässt sich meist zügig ableiten, welcher Anwendungsfall zuerst trägt. Wie das in der Breite aussieht, zeigen Melitta mit mehr als 2.000 aktiven Nutzern unternehmensweit und die MöllerGroup mit mehr als 1.000 Nutzern. Siblik hat mehr als 40.000 Artikel durchsuchbar gemacht, die Einführung dauerte eine Woche.

Die Frage ist nicht, wessen KI besser ist. Die Frage ist, wo die Daten liegen, die für die Antwort gebraucht werden. Danach entscheidet sich fast alles Weitere von selbst.
Niklas Coors
Niklas Coors Geschäftsführer, Plotdesk

Heißt Einstein Copilot heute Agentforce?

Ja. Der frühere Einstein Copilot wurde im Januar 2025 in Agentforce umbenannt. Der Name Einstein steht weiterhin für die in die Salesforce-Plattform eingebetteten KI- und Prognosefunktionen, auf die Agenten zugreifen.

Was kostet Agentforce pro Nutzer?

Es gibt nicht den einen Preis. Salesforce nennt als Listenpreise unter anderem Flex Credits ab 500 US-Dollar je 100.000 Credits, 2 US-Dollar je Konversation, eine Nutzerlizenz ab 5 US-Dollar je Nutzer und Monat sowie Add-ons ab 125 US-Dollar je Nutzer und Monat (Stand September 2026). Maßgeblich ist Ihr Angebot und Ihr erwartetes Volumen an Agentenaktionen.

Liegen Salesforce-Daten in der EU?

Mit der Hyperforce EU Operating Zone lassen sich Kundendaten in der Europäischen Union speichern und verarbeiten, mit Support durch Personal in der EU. Ob das für Ihren Vertrag gilt, steht in Ihren Vertragsunterlagen. Was DSGVO-Konformität darüber hinaus verlangt, beschreibt der Beitrag zu DSGVO-konformen KI-Lösungen.

Kann Agentforce auch Daten außerhalb von Salesforce nutzen?

Ja. Über Data 360 lassen sich externe Data Warehouses ohne Kopie anbinden, etwa Snowflake, Databricks, Amazon Redshift und Google BigQuery. Systeme ohne solche Anbindung, etwa ein ERP im eigenen Rechenzentrum oder ein Fileserver, bleiben davon unberührt.

Gibt es eine fertige Salesforce-App für Plotdesk?

Nein. Im App-Katalog gibt es keine Salesforce-App. Die Anbindung erfolgt als Projekt über HTTP-Requests auf die Salesforce-REST-API, über einen MCP-Server, über ein individuelles Plugin oder, für Systeme im eigenen Netz, über Plotdesk Connect. Umfang und Rechte werden vorher in der KI-Potenzialanalyse geklärt.

Lassen sich Agentforce und eine eigene KI-Plattform parallel betreiben?

Ja, und das ist ein verbreitetes Muster. Sinnvoll ist die Abgrenzung nach Aufgabe: Agenten im CRM für Vorgänge, die vollständig dort stattfinden, die Plattform für alles, was über Systemgrenzen läuft. Wichtig sind klare Zuständigkeiten und eine Stelle, an der Kosten und Nutzung zusammenlaufen.

Fazit: die Entscheidung fällt an der Systemgrenze

Agentforce ist ein ernstzunehmendes Produkt für Unternehmen, deren Arbeit im CRM stattfindet. EU-Betrieb, Anbindung externer Warehouses und Modellwahl sind vorhanden; wer etwas anderes behauptet, arbeitet mit veralteten Ständen.

Der Unterschied liegt an der Systemgrenze. Sobald die Antwort aus dem ERP, vom Fileserver, aus dem Ticketsystem oder aus einer alten Datenbank kommen muss, sobald Modelle steuerbar bleiben sollen und der Betrieb in Ihrer Hand liegen soll, reicht ein Modul im CRM nicht mehr. Dann brauchen Sie eine Plattform, die diese Systeme erreicht, und Menschen, die die Anwendungsfälle bis in den Betrieb bringen.

Der nächste Schritt ist unspektakulär: Schreiben Sie die fünf Vorgänge auf, die bei Ihnen am meisten Zeit kosten. Notieren Sie je Vorgang, in welchem System die nötigen Daten liegen. Liegt alles im CRM, ist die Entscheidung getroffen. Steht dort mehr als ein System, kennen Sie Ihre Antwort ebenfalls. Die Checkliste zur Plattformauswahl hilft, die restlichen Punkte vor der Entscheidung zu klären.

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